Schlechtes Wetter in Deutschland, mindestens 81 Opfer und 1300 Vermisste. Merkel, schockiert von der Katastrophe – Welt

Die Opfer der verheerenden Überschwemmungen in Deutschland sind auf 81 . gestiegen. Offizielle Quellen berichten davon. Die Maut ist auf mindestens 81 gestiegen, nachdem die Behörden in Rheinland-Pfalz, der am stärksten betroffenen Region, bekannt gegeben haben die sich in diesem Bereich befinden, haben sich die Toten auf 50 . erhöht. „Die Zahl der Todesopfer ist auf 50 gestiegen“, sagte der Sprecher des Innenministeriums der Region, Timo Haungs, von 28 am Vortag.

Inzwischen in Deutschland weitere 1.300 Menschen werden im Landkreis Bad Neuahr-Ahrweiler vermisst, in Rheinland-Pfalz, vom Hochwasser getroffen. Dies bestätigte der ANSA eine Sprecherin der lokalen Verwaltung, die jedoch umgehend präzisierte: „Das Mobilfunknetz ist im Tal und daher sind viele Menschen nicht in der Lage, ihre Angehörigen zu erreichen“. Der Sprecher sagte auch, es gebe weitere Opfer, aber derzeit seien keine anderen Budgets vorgesehen.

Zwei Tage ununterbrochener Regen und das Budget in Deutschland Es ist eine beispiellose Katastrophe. Das Anschwellen und Überfluten vieler kleiner und mittlerer Bäche in den westlichen Bundesländern Nordrhein-Westfalens und Rheinland-Pfalz haben enorme Wassermassen von der zerstörerischen Kraft befreit. Die leblosen Leichen der Ertrunkenen sind aus verschiedenen Orten gekommen, die Überschwemmungen haben in den Kellern der Häuser, auf den Straßen, unter den Rettern Opfer gefordert. Aber die Wucht des Wassers und des Schlamms hat auch Dutzende von Häusern mitgerissen. Es gibt diejenigen, die auf den Dächern von Häusern oder Bäumen Zuflucht gesucht haben. Schlechtes Wetter hat nicht nur Deutschland betroffen: Auch in Luxemburg und den Niederlanden kam es zu Überschwemmungen.

Die Zahl der Todesopfer durch die Überschwemmungen, die weite Teile Belgiens verwüstet haben, steigt weiter. Die Zahl der Toten ist auf 12 gestiegen und 5 Menschen werden noch vermisst. Über 20.000 Menschen sind ohne Strom. Die meisten Opfer wurden aus der Provinz Lüttich gemeldet. Aus Angst vor dem Überlaufen der Maas, deren Niveau sich inzwischen stabilisiert zu haben scheint, wurde die Innenstadt in der vergangenen Nacht evakuiert. Das Land steht unter Schock aufgrund eines Phänomens, das die Medien als historisches Ausmaß bezeichnen.

Die Bilder der Landschaft und der betroffenen deutschen Städte sind schwer in Worte zu fassen. Landstriche völlig verwüstet. Zerstörte Gebäude und Geschäfte. Autos auf der Straße, die von der Strömung überrollt werden, sind im Szenario einer Naturkatastrophe dieser Größenordnung am wenigsten. Die Hunderte von Menschen, die in Kordel, einem Dorf an einem Nebenfluss der Mosel, auf Booten in Sicherheit gebracht wurden, sind der positive Aspekt eines Tages, an dem mindestens 18 Tote im Zentrum von Bad Neunahr-Ahrweiler und 20 in Euskirchen bei Köln zu verzeichnen waren .

Angela Merkel, die bei ihrem jüngsten Staatsbesuch in den USA zu einem bilateralen Treffen mit Joe Biden in Washington engagiert war, hat ihre Mission ausgesetzt, von der amerikanischen Hauptstadt aus zu sprechen und den Opfern persönlich ihr Beileid auszusprechen. „Es ist eine Tragödie“, sagte die Kanzlerin, ohne zu entlarven. „Es sind Stunden, in denen das Reden von Starkregen und Überschwemmungen die Lage nur unzureichend beschreibt. Es ist wirklich eine Katastrophe“, betonte Merkel. „Ich bin schockiert über die Nachricht, die mir aus unter Wasser liegenden Orten zukommt, wo Menschen in großer Not gerettet oder gerettet werden. Es werden alle Anstrengungen unternommen, um die Vermissten zu finden“, fügte sie hinzu und versprach unter anderem die notwendige Hilfe für den Wiederaufbau . , in einem Kontext vorerst unkalkulierbaren Schadens. Deutschland erhielt Solidaritätsbotschaften anderer Nationen und Hilfsangebote. Der Papst sagte, er sei „zutiefst betroffen“ und „bete“ für „die Menschen, die ihr Leben verloren haben“. Italien hat durch den Palazzo Chigi und die Farnesina den Regierungen, nicht nur der deutschen, die sich dieser Notlage stellen müssen, die notwendige Unterstützung zugesichert. Das Hochwasser hat Deutschlands innenpolitische Agenda erschüttert. „So eine Katastrophe haben wir noch nie erlebt“, kommentierte die Pfälzer Präsidentin Malu Dreyer, „was passiert, ist wirklich katastrophal“. Der westfälische Präsident Armin Laschet setzte den Wahlkampf als Kanzlerkandidat der CDU aus und ging an die am stärksten von der Notlage betroffenen Orte wie Altena und Hagen, um von dort aus „Klimamaßnahmen und -politik dynamischer zu gestalten, at nationaler, europäischer und globaler Ebene“.

Viele Politiker, wie etwa Vizekanzler Olaf Scholz (SPd) und die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, haben die Ferien unterbrochen. Während auf den Straßen Westdeutschlands Tausende von Feuerwehrleuten, Polizisten, Bundeswehrsoldaten, Einheiten des Technischen Hilfswerks mobilisiert wurden, um der betroffenen Bevölkerung zu helfen. Die Bundeswehr setzte Panzer ein, Dutzende Hubschrauber wurden eingesetzt, um die Katastrophengebiete zu überfliegen. An Kontroversen in mehrere Richtungen mangelt es selbst in der Hitze nicht. Diesmal sind die lokalen und regionalen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender unter Beschuss geraten – berichtet Bild -, weil sie keine rechtzeitigen Nachrichten und Warnungen zu den Ereignissen der letzten Nacht gegeben haben. Und in der Debatte um Klimazerstörung und Untätigkeit der Regierung kommentierte Süddeustche Zetiung, dass das, was passiert, schockierend, ja, „aber nicht überraschend“ sei.

Aldrich Sachs

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