Arte befasst sich mit Grenzgängern in Luxemburg

„Luxemburg, Kontrast an der Grenze“ lautet der Titel der Reportage, die der Sender Arte in diesem Herbst für Dreharbeiten ins Großherzogtum brachte. In sechs Minuten diskutieren die Medien über den Anstieg der Zahl der Grenzgänger und seine Folgen für die Grenzgemeinden.

Wenn auf der belgischen Seite ein Steuerretrozessionsvertrag ermöglicht den Wohnsitzgemeinden von Grenzgängern, finanzielle Mittel vom Großherzogtum zu erhalten, Dies ist in Frankreich nicht der Fall. Der deutsch-französische Kanal hält insbesondere in Villerupt, wo 70 % der Einwohner Grenzbewohner sind.

Der Fokus liegt auf niedrigen Steuereinnahmen und begrenzten öffentlichen Investitionen. Das Wort erhält insbesondere Dominique Gros, ehemaliger Bürgermeister von Metz und Präsident des Vereins „Beyond the Borders“, der sich für eine bessere Verteilung des Reichtums einsetzt.

Ein Geldsegen von 200 Millionen Euro für französische Grenzgemeinden?

Vincent Hein von der Idea Foundation schlägt vor zu kreieren ein gemeinsames Territorium innerhalb derer Projektfinanzierungsmechanismen entwickelt würden, die sich auf Mobilität sowie Ausbildung oder sogar öffentliche Dienstleistungen auswirken könnten.

Die französische Entwicklungsagentur (AFD) schätzt, dass eine Steuerrückvergütung von Luxemburg an französische Grenzgemeinden 200 Millionen Euro an zusätzlichen Einnahmen generieren würde.

Aldrich Sachs

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