Die Rossi-Brüder und die gleiche Illusion: Die Kanu-Weltmeisterschaft Deutschland 2022

Mit verschiedenen Geschenken verabschieden sich die Paddlerbrüder Lucas und Sebastián Rossi ins Jahr 2021 und freuen sich gemeinsam auf ein neues Jahr mit vielen internationalen Wettkämpfen und Auftritten, die sie umarmt auf dem Podium finden werden. „Unsere Augen sind bereits auf die WM und vor allem auf die WM in Deutschland gerichtet“, fallen sie zusammen am Ende der argentinischen Kanu-Meisterschaft, bei der Lucas mit der Goldmedaille übrig blieb, während Sebastián die Silbermedaille gewann, obwohl er es nicht war mit seiner Leistung zufrieden.

Bei der Analyse von 2021 und diesem letzten Wettbewerb in Mendoza erklären sie:
Lucas Rossi: „Ich bin glücklich, diese argentinische Meisterschaft gewonnen zu haben, ich konnte wieder mein Niveau zeigen und das ist immer wichtig. Ich beende das Jahr sehr glücklich, die Erfahrung, mein Land bei den Olympischen Spielen in Tokio zu vertreten, macht dieses Jahr für mich zu etwas ganz Besonderem. Jetzt denke ich schon an das Kommende; 2021 wird lang und wir müssen ohne Unterbrechung auf der Suche nach weiteren Erfolgen weitermachen.

Sebastán Rossi: „Es war kein gutes Jahr für mich. Man muss selbstkritisch sein und anerkennen, dass ich trotz dieses zweiten Platzes im ‚Argentino‘ keinen guten Wettkampf hatte, unter anderem mehrere Strafrunden. Die Aussetzung der vorolympischen Spiele hat mein tägliches Leben erschwert und die Realität ist, dass ich unmotiviert war, nicht in Tokio sein zu können.

Mitten in der Pandemie Sebastián, der gerade den fünften Platz bei der Kanu-Slalom-Weltmeisterschaft belegt hatte, in Frankreich; Er ging in den Netzwerken viral für seine Fotos und Videos, die mit seinem Kajak im Pool seines Hauses trainierten. Auf der Website des Sportsekretariats erklärte er damals: „Ich habe das Kajak an eine Fahrradkamera gebunden, ich will im Finale der Spiele stehen.“ Doch sein olympischer Traum wurde endgültig zunichte gemacht.

Derjenige, der in Tokio dabei sein könnte, war Lucas, der sich bereits neue Ziele gesetzt hat: „Bei den Spielen war ich ein bisschen traurig, nicht im Finale zu stehen, aber mit meiner Einstellung einverstanden. Im März haben wir bereits das Selective und danach 2022 mit Welt- und Weltmeisterschaften nichts weniger als die Panamerikanischen Spiele von Santiago 2023; und die Olympischen Spiele in Paris 2024. Alles ist gleich um die Ecke“.

„Die Brüder sind vereint, denn das ist das erste Gesetz“, sagt Martín Fierro. Und sie achten auf Sport, Kanufahren, diese Leidenschaft, mit der sie trainieren; aber im Grunde zu einer Familie, die sie immer beschützt und sie mit Energie für das Kommende füllt.

Aldrich Sachs

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