Die Erholung europäischer Aktien verstärkt sich nach guten Indikatoren

In Paris legte der CAC 40 um 08:40 GMT um 1,69 % auf 6.981,61 Punkte zu. In London liegt der FTSE 100 bei 0,91 % und in Frankfurt liegt der Dax bei 1,57 %.

Der EuroStoxx 50 Index ist um 1,93% gestiegen, der FTSEurofirst 300 um 1,36% und der Stoxx 600 um 1,46%.

Letzterer hat sich am Montag bereits um 1,28% erholt und der CAC 40 um 1,48% nach Aussagen südafrikanischer Gesundheitsexperten, dass die Omicron-Variante keine schwerwiegenderen Symptome zu verursachen scheint als die anderen Varianten.

Anthony Fauci, der Hauptverantwortliche für den Kampf gegen das Coronavirus in den Vereinigten Staaten, erklärte seinerseits, dass Omicron im Moment keine besondere Bedeutung habe. Seine Äußerungen begünstigten die Erholung der Wall Street (+ 1,87% für den Dow Jones), die angesichts des Anstiegs der Index-Futures weiter anhalten dürfte.

Auf makroökonomischer Seite zeigen die monatlichen chinesischen Außenhandelszahlen im November einen deutlich stärkeren Anstieg der Importe als erwartet um 31,7 %, während in Deutschland die Industrieproduktion im Oktober um 2,8 % gestiegen ist, mehr als das Dreifache des Konsens.

Anleger werden um 10:00 Uhr GMT den ZEW-Investor-Sentiment-Index in Deutschland beobachten.

Alle wichtigen Sektoren der europäischen Notierung bewegen sich im grünen Bereich, am besten schneidet der Hochtechnologiesektor ab, der 3,1% nach dem amerikanischen Nasdaq einnimmt, und der Rohstoffsektor (+ 2,70%).

In Paris, unter den stärksten Anstiegen des CAC 40, gewann der Stahlhersteller ArcelorMittal 3,63 % und die Luxuskonzerne LVMH, Kering und Hermès, die sehr empfindlich auf Nachrichten aus China reagieren, nahmen zwischen 2,6% und 3,3% zu.

Auf der anderen Seite verliert AstraZeneca in London 1,15%, nachdem Jefferies Empfehlung „halten“ gegen „kaufen“ gesenkt wurde.

(Geschrieben von Marc Angrand)

Aldrich Sachs

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