Für die WM ausgewählt, prangert er die Organisation in Katar an

Leon Goretzka ist nicht in der Sprache des Holzes. An diesem Donnerstag, dem 10. November, enthüllte Deutschlands Trainer Hansi Flick seine Liste mit 26 Spielern, die für die Teilnahme an der am 20. November beginnenden Weltmeisterschaft ausgewählt wurden. Abgesehen von der Rückkehr von Mario Götze, der seitdem kein Nationaltrikot mehr getragen hatte 2017 präsentiert sich die „Mannschaft“ in Katar mit ihren Stammspielern, die vor allem für den FC Bayern München spielen, wie Torhüter Manuel Neuer und die Mittelfeldspieler Joshua Kimmich und Leon Goretzka.

Leon Goretzka, ein wahrer Star des FC Bayern München, mit dem er 2020 vor allem die Champions League gegen PSG gewann, fiel kürzlich auf, indem er die Organisation der Weltmeisterschaft in Katar offen kritisierte: „Dass die Tatsache, dass es in diesem Land eine gute Menschenrechtslage gibt, nicht in die Kriterien aufgenommen wurde, ist ein großer Fehler. Es ist etwas, das uns wütend macht“, so erklärte der Deutsche in einem auf dem verbreiteten Dokumentarfilm ZDF (Das Zweite Programm des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks, Anm. d. Red.) am vergangenen Dienstag. Der 27-Jährige ist der erste Spieler einer großen Fußballnation, der sich so kritisch gegenüber dem Emirat äußert: „Ich persönlich hätte es vorgezogen, wenn ein anderes Land eine Weltmeisterschaft in meiner fußballerischen Bestform bestreiten würde.

Leon Goretzka hat seinen Wunsch nicht verheimlicht.Nutzen Sie dieses Forum„Katar künftig noch stärker anzuprangern mit dem Ziel“vermitteln die Werte, die uns wichtig sind, nicht nur die, die Katar wichtig sind„. Der Mittelfeldspieler schloss nicht aus, dass seine Auswahl einen „maximal sichtbares Zeichen“ während des Wettbewerbs protestieren: „Es wird unsere Aufgabe sein, die Aufmerksamkeit der ganzen Welt zu nutzen„.

Während der FC Bayern München am Dienstag in der Bundesliga (6:1-Sieg) Werder Bremen empfing, verurteilte Leon Goretzka erneut die Katar-Folge homophobe Äußerungen eines katarischen Botschafters zur Homosexualität : „(Das ist) absolut inakzeptabel. Es ist eine Vision des Menschen aus einem anderen Jahrtausend.„Deutschland wird sein WM-Debüt am 23. November gegen Japan geben.

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Aldrich Sachs

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