Deutschland erhöht Bußgeldsätze bei Verkehrsverstößen

Ab 9. November dieses Jahres. in Deutschland gilt ein neuer Tarif für Verkehrsverstöße. Auch wenn die Bußgelder bei unseren westlichen Nachbarn nicht zu den niedrigsten gehörten, müssen die Autofahrer jetzt noch vorsichtiger sein – sonst zahlen sie für ihren zu rücksichtslosen Umgang mit den geltenden Vorschriften einen hohen Preis.

Wie wir den Websites Polskie Obserwator.de und prawodrogowe.pl entnehmen können, werden unter anderem diejenigen mit hohen Strafen belegt, die „schnell, aber sicher fahren“ und diejenigen, die nicht besonders auf Halte- oder Parkverbote achten.

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Bis zu 400 Euro bei Überschreitung des Tempolimits

Jetzt kostet die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit in geschlossenen Ortschaften um 16-20 km/h statt bisher 35 Euro 70 Euro. Bei Fahrten mit einer Mindestgeschwindigkeit von 91 km/h auf Abschnitten mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h muss der Betrag von bis zu 400 Euro (eine doppelte Erhöhung) berücksichtigt werden. Bei Überschreitung der Geschwindigkeit in geschlossenen Ortschaften um mehr als 70 km/h wird eine Geldstrafe von 800 Euro (außerorts 700 Euro) und der Führerschein für drei Monate einbehalten.

55 Euro zahlen Autofahrer, die auf behindertengerechten Plätzen parken (bisher 35 Euro), sowie diejenigen, die das Auto ohne Halt oder Parkverbot parken (bisher 15 Euro).

Hohe Strafen für Behinderung des Zugangs von Rettungsdiensten

Noch schärfer ist der Gesetzgeber beim Thema Parken auf Plätzen angegangen, die für Rettungswagen oder Feuerwehr vorgesehen sind – in dieser Situation müssen Sie mit einem Bußgeld von 100 Euro rechnen. In gleicher Höhe droht die Sperrung von Radwegen und Parken auf Gehwegen (statt 25 Euro).

Ein Novum im deutschen Tarif ist ein Bußgeld für das widerrechtliche Abstellen des Autos auf einem für Elektrofahrzeuge oder Carsharing reservierten Platz. In diesem Fall beträgt das Mandat 55 Euro. Im Gegenzug sieht der Gesetzgeber 200 bis 320 Euro sowie ein monatliches Fahrverbot für die Nutzung des Standstreifens und die Zufahrtssperre von Einsatzfahrzeugen vor.

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Aldrich Sachs

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