Deutsches Unternehmen treibt den 3D-Druck von EV-Batterien voran

Das deutsche Unternehmen Blackstone Technology hat ein neues Verfahren vorgestellt, das eine drastische Kostensenkung und Effizienzsteigerung bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien (EV) verspricht. Dass der 3D-Druck von Elektroden und Separatoren für Elektrofahrzeugbatterien mehrere Vorteile bringen kann, hat die deutsche Tochtergesellschaft des Schweizer Mischkonzerns „Blackstone Resources“ bei einer offiziellen Feierstunde in Döbeln verraten.

Nach Angaben des deutschen Unternehmens können die Energiespeicherschichten von Batterien dicker werden, was die Energiedichte um 20 % erhöht, und die Größe der Batterien selbst kann an die individuellen Kundenbedürfnisse angepasst werden, was bis zu 15 % Platz spart und die Menge an Rohstoff benötigt. Das 3D-Druckverfahren verbraucht außerdem 25 % weniger Energie und reduziert den Abfall um 50 %.

„Der 3D-Druck in Deutschland wird industrieller und massentauglicher“, garantiert Max Milbredt, Spezialist für additive Fertigung bei Germany Trade & Invest. „Die Verbesserungen zeigen die Gründe auf, warum der 3D-Druck immer mehr ausbricht: Materialeffizienz, Produktionsflexibilität und Kosteneinsparungen. Deutschland ist weltweit führend im industriellen 3D-Druck und hat einen großen Kundenstamm für diese Art von Technologie, sodass wir auf weitere Entwicklungen insbesondere in der Automobilindustrie und deren Zulieferer hoffen.“

Aldrich Sachs

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