Deutsches Gerichtsurteil könnte Barcelonas Finanzkrise verschärfen – Barcelona



Das Patentgericht München entschied, dass die vom Club verwendete Werbetechnologie illegal ist und 30 Millionen Euro Schadenersatz bedeuten könnte.

Das Patentgericht in München hat entschieden, dass die von Barcelona verwendete Werbetechnologie „Supponor“ illegal ist, eine Entscheidung, die laut „Marca“ Konsequenzen für die Finanzen des spanischen Klubs haben könnte. Barcelona hat seit 2019 quasi modifizierte Werbung: Spanische Zuschauer sehen Werbung für spanisches Bier, chinesische Zuschauer chinesisches Bier. Damit nutzt das katalanische Emblem das millionenschwere regionale Sponsoringgeschäft zur Umsatzsteigerung. Barcelonas Ausrüster, das anglo-finnische Unternehmen „Supponor“, wurde für schuldig befunden, Technologie des Schweizer Konkurrenten „AIM Sport“ gestohlen zu haben, der mit Real Madrid und Sevilla zusammenarbeitet.

Das deutsche Gericht stellte fest, dass ‚Supponor‘ das europäische Patent von ‚AIM Sport‘ verletzte, das die „digitale Überlagerung eines Bildes mit einem anderen Bild“ abdeckt. Die Richter forderten das Unternehmen auf, den Verkauf einzustellen, Schadensersatz zu leisten, Auskunft zu erteilen und die Produkte in Deutschland zu vernichten. Daher sind Clubs, die diese Technologie zuvor verwendet haben, für alle Gewinne verantwortlich, die sie daraus erzielen.

Damit entgehen Barcelona laut der oben genannten spanischen Zeitung nicht nur wertvolle Einnahmen von regionalen Sponsoren, sondern es könnten auch Verluste in Höhe von mehr als 30 Millionen hinzukommen, was die Finanzkrise des Klubs weiter verschärfen würde.

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Aldrich Sachs

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